Henkel startet EDI-Kommunikation mit Lidl

EDI
8.4.2020

Henkel und Lidl tauschen mittlerweile nahezu 100 % der Belege mithilfe von EDI-Kommunikation aus. Primär handelt es sich dabei um Rechnungen, nun sollen auch Bestellungen hinzukommen. Für beide Unternehmen bringt das Versenden von Belegen in strukturierter Form eine enorme Arbeitserleichterung und beschleunigt den gesamten Dokumentenfluss.

Henkel und Lidl haben bereits im Oktober 2019 angefangen, sich gemeinsam mit dem elektronischen Datenaustausch zu befassen. Mittlerweile laufen alle ihre Rechnungen über EDI, in der Slowakei auch die Bestellungen, und schon bald wollen sie auch in Tschechien ihre Bestellungen auf elektronischem Weg austauschen.

Die Anbindung an die EDI-Kommunikation betrachtet Lidl als Erfolg, von dem beide Unternehmen profitieren werden. „Uns helfen vor allem die Bestellungen, Lidl wiederum vor allem die Rechnungen. Wir können dank EDI-Bestellungen zügiger bearbeiten und vermeiden Verwechslungen von Waren, was dem Kundenservice zugutekommt. Bei Lidl wiederum müssen die Belege dank EDI-Rechnungen nicht manuell erfasst werden – die Rechnungen werden automatisch eingelesen und ins betriebliche Informationssystem übertragen“, so Eva Malíková, EDI/ECR Project Managerin bei Henkel.

Die Implementation selbst ist laut Malíková glatt über die Bühne gegangen, wozu sowohl ein spezielles Lidl Portal als auch die Unterstützung seitens des Providers von EDI Lösungen, der tschechischen Firma Grit, beigetragen haben. „Lidl hat eigens zur Einführung von EDI für seine Lieferanten ein Portal, das sog. Self EDI Portal, eingerichtet. Dieses hat uns nach der Registrierung übersichtlich durch den gesamten Prozess geführt, über alle Einstellungen und Tests zur Richtigkeit der Dokumente bis hin zur eigentlichen Inbetriebnahme. Mein Dank gilt natürlich auch der Unterstützung des Providers Grit, der uns vor allem bei technischen Details behilflich war“, fährt Malíková fort.

Die Elektronisierung des Datenaustausch hilft Henkel unerwartet auch in der aktuellen Situation, in der die ganze Welt mit der Coronapandemie zu kämpfen hat. „Auch wenn wir alle im Homeoffice sind, hat dies auf den Datenfluss keine Auswirkung. Wir haben gehört, dass manche Firmen in ihren Filialen zum Beispiel Studenten einstellen, die dann mit Mundschutz am Empfang sitzen und Rechnungen bearbeiten“, schließt Malíková.

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