Rohlik.cz will sich mit seinem Sortiment von herkömmlichen Supermärkten abheben

EDI
2.2.2021

Der Onlineshop für Lebensmittel Rohlik.cz verfolgt in jeder Hinsicht seinen Weg. Er bemüht sich um eine Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten, setzt auf frische Lebensmittel, ist gegen Lebensmittelverschwendung, reduziert die Produktion von Kunststoffverpackungen. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und übernimmt mit seinem Projekt "Bistro" Verantwortung für unverkaufte Ware, was Restaurants die derzeit schwere Situation auf dem Markt leichter macht. Rohlik.cz ist also nicht mit herkömmlichen Supermärkten wie Kaufland oder Lidl zu vergleichen.

Schon letztes Jahr zog Rohlík die Aufmerksamkeit auf sich, indem er zum Beispiel begann Gemüse "mit Macken" zu verkaufen. Ein weiterer Beweis für seinen Geschäftsansatz ist die Zusammenarbeit mit Čerstvě utrženo, einer kleinen Vereinigung von tschechischen Bauern, die Tomaten, Blaubeeren oder Aprikosen anbauen, und dabei Wert auf ehrliche Arbeit, frische Lebensmittel sowie umweltschonende Anbaumethoden legen.

„Jedem Lieferanten statten wir am Anfang mindestens einen Besuch ab und wollen seine Treibhäuser und Felder sehen. Uns interessiert, wie er mit dem Boden, seinen Tieren oder Mitarbeitern umgeht. Zwischen uns muss es vor allem zwischenmenschlich stimmen, Zertifikate und andere Formalitäten kommen erst an zweiter Stelle“, sagt Zdeněk Honsa, Einkäufer von Obst und Gemüse bei Rohlík, der von Beginn an vom Projekt "Čerstvě utrženo" begeistert war.

Die Zusammenarbeit mit "Čerstvě utrženo" bringt den Kunden von Rohlík die Möglichkeit, Obst und Gemüse zu bestellen, das nicht in Kunststoffbehältern, sondern nur in Papierbeuteln verpackt ist. Und dank dem Pack- und Transportprozess ist die Ware, die nur wenige Stunden vorher gepflückt wurde – frischer geht nicht.

Doch auch die Genossenschaft selbst ist voll des Lobes über die Zusammenarbeit. „Rohlík beliefern wir schon seit zwei Jahren und die Zusammenarbeit ist hervorragend. Man verhält sich uns gegenüber fair und hat zum Beispiel Verständnis dafür, dass wir bei Obst und Gemüse nicht in der Lage sind, 14 Tage im Voraus exakt abzuschätzen, wie die Produktion ausfallen wird. Daher haben wir ein flexibles Modell und erhalten verbindliche Bestellungen erst einige Tage vorher, wenn wir schon genauer wissen, was wir schaffen und was nicht“, so Luděk Dvořák, Vorsitzender von "Čerstvě utrženo".

In zweieinhalb Jahren ist die Zusammenarbeit auf das Zehnfache angewachsen und Rohlík ist für "Čerstvě utrženo" zu einem bedeutenden Abnehmer geworden. „Wir sehen, dass sich die Kunden von Rohlík anders verhalten als in klassischen Supermärkten, die wir auch beliefern. Im Supermarkt haben sie es meist eilig und werfen das Erstbeste in den Einkaufswagen, worauf sie im Regal stoßen. Bei Rohlík hingegen haben sie Zeit, sehen sich Waren im Detail an, achten auf die Zusammensetzung und den Lieferanten und treffen erst dann ihre Wahl. Das ist eine tolle Werbung für uns und wir sehen deutlich, dass unsere Marke dank der Zusammenarbeit mit Rohlík wächst“, schildert der Vorsitzende der Genossenschaft.

Die Zusammenarbeit mit einer höheren Zahl regionaler Lieferanten ist jedoch für Rohlík mit einem höheren Verwaltungsaufwand verbunden. Mit "Čerstvě utrženo" werden täglich mindestens eine Bestellung, Rechnung oder ein Lieferschein ausgetauscht. Damit diese Dokumente möglichst schnell abgewickelt werden können, verwendet Rohlík den Standard EDI für einen elektronischen Datenaustausch. „Mit EDI gehen vor allem unsere Wareneinlagerung und die Abwicklung aller Dokumente schneller vonstatten. Mittlerweile wird der elektronische Datenaustausch von 90 % unserer Lieferanten genutzt und nach und nach schließen sich weitere an. Da unser Wettbewerbsvorteil vor allem auf Schnelligkeit beruht, können und wollen wir keine Zeit mit unnötigen Routinetätigkeiten verlieren, die die Bestellabwicklung und den Wareneingang aufhalten würden. Außerdem hilft uns EDI dabei, die Kommunikation mit den Lieferanten zu vereinheitlichen, auch bei der Expansion ins Ausland, was ein höheres Maß an Automatisierung ermöglicht“ , so Tereza Podhorská, EDI-Spezialistin bei Rohlík.

Vom EDI profitiert jedoch nicht nur Rohlík, der Standard zahlt sich oft auch für die Lieferanten selbst aus. „Am Anfang sind die Lieferanten nicht gerade davon begeistert, aber im Laufe der Zeit geben sie uns meist recht, dass die Zusammenarbeit mit EDI besser und transparenter ist. Auch dank unseres Providers GRiT, der kleineren Firmen dabei eine große Hilfe ist“, ergänzt Zdeněk Honsa.

Honsas Worte bestätigt auch Luděk Dvořák von "Čerstvě utrženo". „Wenn man Supermärkte mit Waren beliefert, bleibt kein Spielraum für Fehler. Vereinbarte Termine und Mengen müssen eingehalten werden. Dank EDI fällt einem das leichter, wir behalten jeden Bestellstatus im Blick und es droht keine Gefahr, dass etwas in E-Mail-Postfach verloren geht. EDI hilft uns bei der Kommunikation mit der Verpackungsmaschine und dem Spediteur, alles läuft schneller und viel übersichtlicher“, sagt Dvořák abschließend und rät auch weiteren Lieferanten von Schnelldrehern zu, auf EDI umzusteigen.

Interesse an Neuigkeiten aus dem Bereich Prozessdigitalisierung?

Wie können Rechnungen, Lager und überhaupt das gesamte Business digitalisiert und automatisiert werden? Geben Sie unten Ihre Adresse ein und wir senden Ihnen von Zeit zu Zeit eine E-Mail voller Tipps und Neuigkeiten.